Cuzco – der Nabel der Welt

Filed under: Bilder,Länder,Peru — Uli am 28. April 2005, 21:14

Blick über Cuzco
Nachdem ich mich nun langsam an die Hoehe gewoehnt habe, in den ersten Tage habe ich wirklich alle Symptome der Hoehenkrankheit mitgenommen, kann ich diese wunderschoene, aber auch sehr touristische Stadt endlich geniessen. Touristisch heisst, dass es erstens prozentual gesehen, sehr viele Touris gibt und zweitens alle hier drauf eingestellt sind. Das heisst, man bekommt ununterbrochen die unterschiedlichsten Dinge angeboten und ein einfaches „No, gracias“ reicht meistens nicht.
Ansonsten lerne ich ab morgens 8:10 (!) fleissig Spanisch und habe dann den Nachmittag frei. Bisher habe ich den aber zum Schlafen genutzt, da man bei der duennen Luft irgendwie mehr Schlaf braucht und ich brauche ja schliesslich Kraft fuer den Inkatrail zum Machu Picchu am Wochenende. Die vielen Sehenswuerdigkeiten in und um Cuzco sind also erst naechste Woche dran.

Inca…es geht noch suesser

Filed under: Länder,Peru — Uli am 24. April 2005, 01:41

Inca Kola
Als grosser Cola-Anhaenger habe ich es mir natuerlich nicht nehmen lassen, das hiesige Cola-Getraenk, fuer das ueberall geworben wird und das auch jeder trinkt, zu probieren. Schon die Farbe war voellig anders, als man es von egal welcher Cola-Sorte gewoehnt ist. Ich wuerde sie mal mit Neon-Gelbgruen umschreiben. Und wie die Ueberschrift schon erahnen laesst, sie ist noch suesser als meine geliebte Coca Cola. Aber ausser Zucker war da noch was anderes. Zuerst wollte ich es selbst rauskriegen, aber no way. Also habe ich die Flasche zu Rate gezogen. Der Lonely Planet hat mir schliesslich verraten, warum auch das nichts geholfen hat. Es war keine spezielle Frucht, es war einfach Kaugummi-Aroma, wie man es von den runden, bunten Kaugummis aus laengst vergessenen Zeiten kennt. Echt schraeg.

Neue deutsche Welle

Filed under: Länder,Peru — Uli am 23. April 2005, 22:38

Heute morgen bin ich mit einem der hier typischen Minibusse zu Inka-Ruinen suedlich von Lima gefahren. Oft toent peruanisches Radio durch die Busse und so war ich doch sehr ueberrascht, als ploetzlich Nena ihre 99 Luftballons traellerte. Ja, die neue deutsche Welle hat sogar Peru schon erreicht.

Meine ersten Tage in Lima

Filed under: Bilder,Länder,Peru — Uli am 22. April 2005, 21:01

Pazifikküste von Lima
Lima – neue Stadt, neuer Kontinent und auch das erste mal suedlich des Aequators. Nach ca. 22 Stunden Reise bin ich vorgestern gut hier angekommen. Ich wohne in einem sehr schoenen Hostal und kann morgens auf der Terrasse fruehstuecken.
Mein erster Ausflug hat mich zum Pazifik gefuehrt. Nach laengerem Suchen hab ich dann auch einen Weg die Steilkueste hinab gefunden. Der Strand selbst, wird in dieser Jahreszeit nicht genutzt – hier ist ja auch schon Herbst, was man den Temperaturen aber nicht anmerkt und auch nicht der Sonneneinstrahlung (au).
Nachmittags bin ich dann das erste Mal Bus gefahren, um in die Innenstadt zu kommen. Und das ist wirklich abenteuerlich. Es gibt unzaehlige kleine Busse hier. Zu jedem Bus gehoert ein Kartenverkaeufer, der aber in erster Linie die Aufgabe hat, Passagiere zu werben. Das heisst, er steht in der offenen Tuer und ruft die ganze Zeit, welche Strassen bzw. Stadtteile der Bus ansteuert. Um aber wirklich den richtigen Bus zu erwischen, frage ich lieber nochmal nach und bisher bin ich immer erfolgreich ans Ziel gekommen.
Catredral
Den Nachmittag habe ich dann also mit Sightseeing verbracht. Mein erstes Ziel war die Kathedrale.
Und dann bin ich ins Museo de la Inquisicion, wo einem bildlich vor Augen gefuehrt wird, wie die vermeintlichen Ketzer gequaelt wurden.
Zum Thema Kirche ist noch zu sagen, dass ich dank Herrn Ratzinger bzw. inzwischen Benedetto XVI schon auf der Fahrt vom Flughafen zum Hostal das erste Mal gefragt wurde, ob ich katholisch bin.
Danach war dann das Kloster San Francisco und seine Katakomben dran. Ich hatte mich dort zunaechst einer spanischen Fuehrung angeschlossen, dann aber gemeinsam mit einem Amerikaner aufgegeben und so bekamen wir eine englische Fuehrung. Tja – der Sprachkurs ist dringen noetig.
Im Museo de la Nacion heute habe ich dann gleich eine englische gemacht, gemeinsam mit einer israelischen Familie. Man trifft wirklich auf die unterschiedlichsten Nationen – einfach toll.

 
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