Meine ersten Tage in Lima
Lima – neue Stadt, neuer Kontinent und auch das erste mal suedlich des Aequators. Nach ca. 22 Stunden Reise bin ich vorgestern gut hier angekommen. Ich wohne in einem sehr schoenen Hostal und kann morgens auf der Terrasse fruehstuecken.
Mein erster Ausflug hat mich zum Pazifik gefuehrt. Nach laengerem Suchen hab ich dann auch einen Weg die Steilkueste hinab gefunden. Der Strand selbst, wird in dieser Jahreszeit nicht genutzt – hier ist ja auch schon Herbst, was man den Temperaturen aber nicht anmerkt und auch nicht der Sonneneinstrahlung (au).
Nachmittags bin ich dann das erste Mal Bus gefahren, um in die Innenstadt zu kommen. Und das ist wirklich abenteuerlich. Es gibt unzaehlige kleine Busse hier. Zu jedem Bus gehoert ein Kartenverkaeufer, der aber in erster Linie die Aufgabe hat, Passagiere zu werben. Das heisst, er steht in der offenen Tuer und ruft die ganze Zeit, welche Strassen bzw. Stadtteile der Bus ansteuert. Um aber wirklich den richtigen Bus zu erwischen, frage ich lieber nochmal nach und bisher bin ich immer erfolgreich ans Ziel gekommen.
Den Nachmittag habe ich dann also mit Sightseeing verbracht. Mein erstes Ziel war die Kathedrale.
Und dann bin ich ins Museo de la Inquisicion, wo einem bildlich vor Augen gefuehrt wird, wie die vermeintlichen Ketzer gequaelt wurden.
Zum Thema Kirche ist noch zu sagen, dass ich dank Herrn Ratzinger bzw. inzwischen Benedetto XVI schon auf der Fahrt vom Flughafen zum Hostal das erste Mal gefragt wurde, ob ich katholisch bin.
Danach war dann das Kloster San Francisco und seine Katakomben dran. Ich hatte mich dort zunaechst einer spanischen Fuehrung angeschlossen, dann aber gemeinsam mit einem Amerikaner aufgegeben und so bekamen wir eine englische Fuehrung. Tja – der Sprachkurs ist dringen noetig.
Im Museo de la Nacion heute habe ich dann gleich eine englische gemacht, gemeinsam mit einer israelischen Familie. Man trifft wirklich auf die unterschiedlichsten Nationen – einfach toll.
