Mandalay
Auf dem Weg nach Mandalay haben wir es schon wieder auf 4 Laender innerhalb von 48h geschafft, allerdings nur durch den Trick in der deutschen Botschaft von Vientiane gewesen zu sein, wo wir eine Freundin von Seebi besucht haben. Die Reise durch Thailand war unproblematisch, es ist nur sehr viel Militaer praesent.
Im Gegensatz zu Vientiane war Mandalay schon noch mal ein Kulturschock fuer mich, das Land ist eben wirklich sehr wenig entwickelt. Viele Menschen leben in sehr provisorisch anmutenden Unterkuenften und abends geht auch gerne mal kurz der Strom weg.
Den ersten Tag in Mandalay habe wir mit Sightseeing in verbracht. Relativ schnell wird einem auch bewusst, das man als Tourist eher ein Exot hier ist. Das bedeutet auf der einen Seite, dass viele Menschen einfach freudig winken, und auf der anderen Seite, dass sich umso mehr Taxifahrer und Souvenirverkaeufer auf einen stuerzen.
Heute morgen ging es dann mit einem Boot nach Mingun. Hauptattraktion ist die unvollendete Mingunpagode, die eigentlich 152m hoch werden sollte. Koenig Bodawpaya (1752-1819) hatte zehntausende Zwangsarbeiter eingespannt, doch als er starb wurde das Projekt zur Erleichterung aller eingestellt. Ausserdem bewundern kann man in Mingun die groesste funktionstuechtige Glocke der Welt.
Morgen frueh werden wir unsere Reise nach Bagan antreten. Sonntags faehrt nur das “Slow Boat”, sodass wir wohl etwa 15 Stunden unterwegs sein werden.
Wer sich sonst fuer unsere Reiseroute interessiert, kann auch gerne mal bei der burmesischen Regierung anfragen, da wir an vielen Sehenswuerdigkeiten, bei Bootsfahrten, im Hostel und auch beim Zahlen mit Dollarnoten mit einem Wert von mindestens $50 unsere Passnummern hinterlassen mussten
