Inle Lake

Filed under: Bilder,Myanmar — Uli am 30. September 2006, 15:03

Wie Seebi schon geschrieben hat, war die Busfahrt von Bagan zum Inle Lake wirklich markerschuetternd. Ich denke meine Worte beim Anblick des Busses sprechen Baende: “Das ist doch sicher nur der Zubringer”. Ich hatte diese Hoffnung, da wir direkt am Hostel abgeholt wurden und das i.A. bedeutete, dass man irgendwo in den eigentlichen Bus umsteigt. Aber nein, es war der Bus, in dem wir die naechsten 12 Stunden verbringen sollten. Auch war ich irgendwann der Meinung der Bus waere laengst mehr als voll, aber nach wie vor wurde in jedem Ort kraeftig die Werbetrommel geruehrt und schliesslich fand sich auch auf dem Dach noch das eine oder andere Plaetzchen. Da es dann in die Berge ging und die Serpentinen bei den schlechten Strassen wirklich ein Abenteuer waren, habe ich die Leute da oben nicht beneidet. Letztendlich sind aber doch alle gut angekommen.
Der See liegt ziemlich hoch, sodass es dort etwas kuehler war, eine Jacke brauchte man aber auch nicht. Dafuer schlaeft man aber gleich angenehmer.
Just in diesen Tagen findet am Inle Lake ein fuer die Gegend bedeutendes Fest statt, was mit einer Umzugszeremonie verbunden ist. Ein Tross aus Moenchen, Kindern und Einwohnern begleitet eine Reihe von vergoldeten Buddhas von Dorf zu Dorf und auch wir hatten die Chance, dieses Spektakel mitzuerleben. Fuer die Stadt bedeutet das, dass sich zahlreiche Einwohner der umliegenden Doerfer einfinden und natuerlich auch ordentlich feiern.
An unserem 2. Tag haben wir die fuer jeden Touristen unvermeidliche Bootstour ueber den See gemacht, die sich aber auch wirklich gelohnt hat. Anders kommt man naemlich nicht zu den schwimmenden Gaerten und den Doerfern auf dem See. Diese Gaerten entstehen durch Seetang und Wasserhyazinthen, die sich in einem Zeitraum von 50 Jahren in eine Humusschicht verwandeln. Die so gewonnenen “Erde” wird dann im Seeboden verankert und bepflanzt. Durch das gemaessigte Klima gedeihen Tomaten, Avocados und anderes Gemuese, was in den meisten Gegenden Myanmars nicht angebaut werden kann. Die Menschen, die diese Gaerten bewirtschaften, leben auch auf dem See und dementsprechend gibt es auch Pagoden und Kloester auf dem Wasser.
 

3 Kommentare »

Kommentar by Stefan

1. Oktober 2006 @ 20:22

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liebe grüße auch von mir,

von eurer tollen neuen wg (insbesondere küche) inspiriert nahmen wir vor neun tagen in unserer wg eine küchenrenovierung in angriff.

seit heute endlich fertig, urlaubsüberreif und von euren tollen reiseberichten inspiriert buchten wir heute … ;-)

Kommentar by Uli

1. Oktober 2006 @ 15:23

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Vielen Dank fuer eure Gruesse, schoen was aus der Heimat zu hoeren. Ich wuensche Juliane einen guten – nun richtigen – Start in Frankfurt und denke bzw. hoffe auch wenn wir naechste Woche nicht da sind, werden wir doch noch viele Gelegenheiten haben, uns zu sehen. Zum Thema Putsch solltet ihr euer Augenmerk nun auf Kambodscha lenken ;-) , dort geht es naemlich morgen hin.

Kommentar by Gunnar & Juliane

1. Oktober 2006 @ 11:54

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Hi,
wir lesen und staunen ;-) … naja, eigentlich sind wir ja neidisch und freuen uns schon sehr auf den Dia-Vortrag. Wir haben nach einer Woche endlich mal wieder Internet-Anschluss und Telefon. Also, noch viel Spass. Wir koennen jetzt wieder regelmaessig deinen Blog verfolgen. Juliane wohnt jetzt dauerhaft in Frankfurt. Schade, dass ihr kommende Woche nich in LE seit, sondern euch in der Welt herumtreibt.
Viel Spass noch und loest keine Unruhen und Putsche mehr aus!

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