Nun bin ich schon drei Tage in San Francisco und will mich endlich mal melden. Eigentlich hatte ich noch gehofft, dass flickr sein API-Problem fixt. Dies ist bislang nicht geschehen, sodass ich hier im Blog keine Fotos zeigen kann. Wer trotzdem welche sehen möchte, muss hier schauen.
Gleich am ersten Nachmittag ging’s zum Hafen und auch zum Pier 39, was überall als die Attraktion beworben wird. Nun gut, es ist eine Sammlung von Fressbuden und Souvenirläden und wirklich schrecklich touristisch.
Am Samstag waren wir nach der obligatorischen Cable Car Fahrt größtenteils zu Fuß in der Stadt unterwegs, zuerst auf dem Coit-Tower, von dem man einen schönen Blick auf den Hafen und die Stadt hat. Danach ging es zur Lombard Street, die als „kurvenreichste Straße der Welt“ bezeichnet wird. Von dort sind wir zu den Painted Ladies, einer Häuserreihe am Alamo Square und schließlich zum Golden Gate Park gegangen, wo wir uns den Japanischen Teegarten und den Botanischen Garten angeschaut haben. Völlig erschöpft wollten wir dann einer Empfehlung aus dem Lonely Planet folgen und kambodschanisch essen gehen. Aus Kambodscha war inzwischen Korea geworden, lecker war es aber auch.
Gestern war dann die Golden Gate Bridge dran. Los gings von Fisherman’s Wharf, wo wir noch schnell die Karten für Alcatraz heute gekauft haben. Für den selben Tag bekommt man nämlich selten noch Karten. Mit dem Wetter hatten wir riesiges Glück, die Sicht war toll und es war auch nicht so windig, wie noch am ersten Tag. Nur die Kraft der Sonne hab ich etwas unterschätzt, was sich wirklich gerächt hat. Eigentlich hatten wir ja gehofft, dass uns am Ende der Golden Gate Bridge ein Bus wieder zurück bringt, aber es gab keine Haltestelle, obwohl wir Linienbusse gesehen haben. Also sind wir dann notgedrungen noch bis Sausalito gelaufen, nicht wirklich ein Fußweg, sodass wir neben zwei weiteren Deutschen
die einzigen waren.