Picasa2 zur Verwaltung von Fotos
Auch wenn ich google damit eventuell bei der Übernahme der Weltherrschaft unterstütze (das tun wir ja eh alle jeden Tag): auf der Suche nach einer Software, mit der ich meine Fotos verwalten und diese vor allem taggen kann, bin ich auf Picasa2 von google gestoßen und bislang recht zufrieden.
Die Software durchsucht zunächst die Festplatte nach Bildern und sortiert diese nach Jahren. Leider konnte ich ihr nicht beibringen auch auf meiner Linuxpartition zu suchen, obwohl ich aus Windows prinzipiell drauf zugreifen kann. Da ich aber nun eine externe Festplatte hab, auf der sich alle Bilder befinden und die Picasa2 ordnungsgemäß erkennt, stellt das kein Problem mehr da.
Das eigentliche Feature ist aber das Taggen der Bilder. Entgegen diverser Quellen im WWW werden die Tags, die man mit CTRL-K den Bildern – auch mehreren gleichzeitig – zuweisen kann, in den Metadaten des Bildes gespeichert und nicht in einer gesonderten Datei oder Datenbank. Das hat den Vorteil, dass sie auch für andere Software zugänglich sind. Die Speicherung erfolgt gemäß dem IPTC-NAA-Standard. Hat man seine Bilder dann schön getaggt, kann man sich mit Hilfe der Suchfunktion alle Bilder mit den gewünschten Tags anzeigen lassen.
Ein bisschen Bildbearbeitung ist natürlich auch noch möglich, da gibt es aber sicher bessere Alternativen.
Zum Thema Alternativen: ich hab mir auch mal noch XnView angeschaut, was die oben aufgezählten Funktionen ebenfalls unterstützt und sogar die Linuxpartition sieht. Allerdings hat man da die ganz normale Dateistruktur und muss sich die Verzeichnisse, in denen man Bilder hat, selbst suchen, womit auch die von Picasa2 angebotene Sortierung nach dem Jahr entfällt.
