Flug nach Vancouver
Gestern ging es nun endlich los. Ich bin zur ICSE 2009, bzw. genau genommen zu 2 Workshops nach Vancouver geflogen. Schon in Leipzig ging es gut los, aufgrund des schlechten Wetters in Frankfurt sind wir etwa eine halbe Stunde später gestartet, was mich bei einer Umsteigezeit von eigentlich 1,5 Stunden dann doch ein wenig beunruhigt hat. Pünktlich zum Boarding kam ich dann aber doch an meinem Gate an. So beeilen hätte ich mich gar nicht müssen, denn nun saßen zwar alle im Flugzeug aber los ging es trotzdem nicht. Ich dachte erst, das hätte wieder mit dem Wetter zu tun, aber irgendwann wurden wir dann informiert, dass ein Ventil defekt ist, und dass mal geschaut wird, ob sich ein Ersatz findet. Nach gut 1,5 Stunden in dem Flugzeug, dass sich inzwischen zu einer Art Sauna entwickelt hatte, wurde uns mitgeteilt, dass wir das Gate freimachen müssen und dass wir daher auf eine andere Position gezogen werden, dort gäbe es dann auch Air Condition. Wir kamen dann also noch weitere 1,5 Stunden in den Genuss der Air Condition, dafür ging aber dann das Onboard Entertainment nicht mehr, was ziemlich blöd war, weil ich mein Buch längst ausgelesen hatte. Nun gut, nach ca. 3 Stunden ging es dann also endlich los. Bei 1,5 Stunden Umsteigezeit in Calgary war mein Anschlussflug definitiv weg. In Calgary hab ich dann zum Glück noch einen Flug bekommen, einige waren allerdings schon voll, sodass es von dort erst 20:50 Ortszeit weiterging – äh weitergehen sollte – statt der geplanten 17:20 Uhr.
Inzwischen hatte ich ein paar deutsche Leidensgenossen gefunden und wir dachten, wir hören nicht recht, als uns der Pilot mitteilte, dass es wohl noch ein wenig dauert, da die Batterie wahrscheinlich defekt ist und eventuell ausgetauscht werden müsse, was bedeutet hätte, wir hätten alle nochmal aussteigen dürfen. So schlimm war es dann doch nicht, nach 30 Minuten war die Batterie aufgeladen und gegen 22 Uhr Ortszeit war ich dann in Vancouver und um 23 Uhr dann endlich im Hotel. In Deutschland war es da schon wieder morgens um 8, sodass ich nach 26 Stunden dann endlich wieder schlafen durfte.
Meine ersten Eindrücke von Vancouver waren dafür sehr positiv und ich freu mich schon, die Stadt und Umgebung zu erkunden. Aber vorher steht am Montag noch mein Vortrag an..
