Gili Meno und Sanur

Filed under: Bilder,Indonesien — Uli am 23. September 2013, 08:46

Strand von Gili Meno
Die nächste Etappe unserer Reise war die kleine Insel Gili Meno. Sie ist die ruhigste der drei Gili-Inseln und bietet die besten Schnorchelmöglichkeiten. Da der September noch zur Saison zählt,  hatten wir von Bali aus, unseren Bungalow im Adeng Adeng vorgebucht und das war ganz gut, da doch einige Unterkünfte voll waren. Die Anlage war sehr hübsch und der Bungalow bot nun endlich das hier recht typische Freiluftbad, sodass man in der Sonne oder unter den Sternen duschen konnte.
Die Tage haben wir sehr entspannt an den verschiedenen Stränden verbracht,  im Norden, wo unser Hotel war, ist das Baden ohne Badeschuhe sehr schwierig,  da der Meeresboden aus abgestorbenen,  scharfkantigen Korallen besteht, dafür war es da zum Schnorcheln gut. Südlich des Hafens konnte man aber schön baden. Allerdings ist es überall zur Ebbe, die gegen Mittag einsetzte,  kaum noch möglich ins Wasser zu gelangen.

Wasserschildkröte
Am letzten Tag haben wir dann auch mal einen Schnorchelausflug mit einem Boot gemacht und mehrere Schildkröten gesehen.
Zurück nach Bali fuhren wir mit einem Schnellboot,  das knapp 2 Stunden für die Überfahrt bis Padang Bai brauchte, inkl. Stops in Gili Air und Lombok. Von dort ging es dann weiter mit einem Kleinbus nach Sanur, wo wir die letzten 5 Nächte auf Bali verbringen wollten. Da das Internet auf Gili Meno sehr langsam war und Recherche damit eher schwierig, hatten wir zunächst für 2 Nächte ein Hotel gebucht,  um ggf. noch mal umzuziehen.
Villa Bumi Ayu
Unser Glück,  das Hotel war tatsächlich nicht besonders,  dafür haben wir mit der Villa Bumi Ayu einen echten Glücksgriff getan. Die Villa liegt etwas versteckt hinter der Hauptstraße,  besteht aus 3 Zimmern,  einem kleinen Pool, einer offenen Gemeinschaftsküche und einem TV-Raum. Es gibt Fahrräder,  eine Waschmaschine,  alles zur freien Verfügung. Da wir 2 der 3 Nächte allein in der Villa waren (die Eigentümer wohnen woanders), hatten wir quasi 2 Tage einen Privatpool und die ganze Villa für uns.
Ulu Watu
Da fiel es fast schwer, noch mal einen Ausflug zu machen. Wir sind dann aber doch noch zum Uluwatu Tempel gefahren und haben uns dort den Sonnenuntergang und die beeindruckenden Wellen angeschaut, während andere Touristen mit einer Bande frecher Affen kämpfen mussten. Diesmal war die Sonnenbrille eines Touris die kurzzeitige Beute der pelzigen Diebesbande.
Sanur ist übrigens erheblich ruhiger und angenehmer als Seminyak, der Verkehr lässt sogar eine Fahhradfahrt zu und es gibt eher gemütliche Restaurants als laute Bars.

Rinjani Mountain Garden

Filed under: Bilder,Indonesien — Uli am 19. September 2013, 13:52

Rinjani Mountain Garden - Bungalow Antik
Der Taxifahrer,  der uns von Senggigi ins Rinjani Mountain Garden bringen sollte,  schien leider noch nie über die Grenzen von Senggigi hinaus gefahren zu sein. Obwohl der Franzose aus dem La Casa Homestay ihm erklärt hatte,  wo es hingehen sollte und ihm sogar noch eine Karte mitgab, musste oft gefragt werden und die letzte Teilstrecke fuhr dann noch jemand aus einem nahegelegenen Dorf mit. Nach 2 1/2 Stunden waren wir dann aber da, im kleinen Paradies von Toni und Roland. Wir wohnten im Bungalow Antik, einer der ersten Bungalows dort, daher vermutlich auch der Name. Oben war der Schlafraum,  der nicht viel größer war als das Bett, außerdem gab es eine überdachte Terrasse,  mit Couch und Tisch,  unten war das Bad und 2 Matratzen zum Relaxen mit einem herrlichen Blick über das nördliche Lombok bis hin zum Meer.
Nashornvogel Frieda
Die Anlage ist wirklich wunderschön,  man kann kaum glauben,  dass da vor 7 Jahren noch einfach Berg und Wald war. Neben dem Haupthaus,  in dem die beiden deutschen Gastgeber wohnen,  gibt es 3 Bungalows für insgesamt 8 Gäste und noch 2 einfache Pondoks. Im Garten findet man einen Quellwasserpool, aus dem, wenn Roland es nicht sieht, auch mal die beiden Gänse (Gregor und seine Frau) einen Schnabel voll Wasser nehmen. Überall in der Anlage laufen Tiere rum, mal sehen ob ich alle zusammen bekomme: die beiden Hunde Ayu und Rocco, der Nashornvogel Frieda,  2 Pferde, Mr. Spock, ein Truthahn mit seinen beiden Hennen und ein paar Kindern, diverse Katzen, ein paar Hühner,  Kaninchen, ein Papagei und der Affe Lisa, der aber auf der Terrasse des Haupthauses wohnt.
Zum Frühstück gibt’s selbst gebackenes Brot,  Wurst und Käse und abends kocht Toni für alle, auf der Speisekarte stehen neben indonesischen Gerichten auch deutsche,  wie Gulasch und Spätzle. Das Essen ist super lecker und sie kocht alles frisch. Am zweiten Abend gab es außerdem noch ein Lagerfeuer mit Stockbrot, Bratwürsten und dazu Reiswein-O.
Rocco im Reisfeld
Die beiden können verschiedene Wanderungen und Guides organisieren,  wir sind aber einfach mit Sonja und Christopher und den beiden Hunden über die Reisfelder zu den Quellen spaziert. Aber man kann auch ganz einfach auf einer der Liegen entspannen und den Blick genießen. Schade,  dass wir nur 2 Nächte eingeplant hatten.
Aktuell suchen Toni und Roland übrigens für ca. 3 Monate einen Gärtner oder Landschaftsbauer, wer also etwas Zeit hat, sollte mal bei Facebook nach Rinjani Mountain Garden suchen.

Von Munduk über Seminyak nach Lombok

Filed under: Bilder,Indonesien — Uli am 15. September 2013, 02:13

Wasserfall mit Regenbogen
Die nächste Station war das kleine Bergdorf Munduk, in dem uns der Fahrer der Tour absetzte. Wir hatten ein Zimmer im Meme Surung Homestay reserviert.  Von der Frühstücksterrasse hat man einen tollen Blick über den nördlichen Teil Balis, angeblich sieht man sogar das Meer, wir konnten es aber nicht entdecken. Beim Abendessen kamen wir mit einem älteren australischen Pärchen ins Gespräch,  die uns Tipps für den nächsten Tag gaben. Er präferierte eine Wanderung zu einem riesigen Baum, den man von überall aus sehen konnte, sie eine zu zwei Wasserfällen.  Mit einem Foto ihrer von Hand gemalten Karte ging es dann zu den Wasserfällen. Während der erste noch zum Programm einiger Touren zu gehören schien, waren wir dann auf dem Weg zum zweiten ganz allein.
Am nächsten Tag ging es dann mit einem Bemo, einem kleinen Minibus, nach Denpasar.  Das Bemo fährt früh um 5 und mittags gegen halb 1. Unser Hostel hatte vorher irgendwo angerufen und so waren dann auch noch gerade so 2 Plätze frei. Nach einer Taxifahrt durch den Hauptstadtverkehr waren wir nach ca. 3,5 h Gesamtreisezeit in unserem Hotel in Seminyak. Seminyak liegt ganz im Süden nur eine halbe Stunde vom Flughafen entfernt neben Kuta, der Partyhochburg. Eigentlich sollte Seminyak etwas ruhiger und gediegener als Kuta sein, nun gut, ich will mir Kuta gar nicht vorstellen. Für eine Nacht war es aber in Ordnung und wenn man mal in eine Seitenstraße abbiegt, findet man durchaus Ruhe und auch günstige Restaurants mit gutem indonesischen Essen.
Die Fahrt zum Flughafen am nächsten Tag dauerte tatsächlich nur eine halbe Stunde,  wir hatten leider versäumt,  dem Fahrer zu sagen,  dass wir einen Inlandsflug haben. Der Flughafen wird nämlich gerade erweitert und die Inlandsflüge gehen schon vom neuen Teil. Was ich auch versäumt hatte,  war noch einmal auf die Abflugzeit zu schauen.  Beim Betreten des Terminals wurden die Flugbestätigungen geprüft. Da wir ja keinerlei Ausdruck hatten, musste ich das eTicket auf dem Tablet vorzeigen und sah, dass ich mir eher die Ankunftszeit als die Abflugzeit gemerkt hatte. Da wir aber genug Zeit eingeplant hatten und der Flug nur 45 Minuten dauerte,  war das alles kein Problem.
Vom Flughafen fuhren wir mit einem Bus bis Senggigi,  wo wir im La Casa Homestay übernachteten. Die kleine, einfache, aber hübsche Unterkunft wird von einer Indonesierin und ihrem französischen Mann geführt. Außerdem gab es vielleicht 7 einen Monat alte Hundewelpen, die zu beobachten, sehr unterhaltsam war. Abends waren wir noch am Strand in einem kleinen Fischrestaurant, dem Warung Menega, bevor es am nächsten Morgen mit einem Taxi in die Berge ging.

Ubud und Umgebung

Filed under: Bilder,Indonesien — Uli am 10. September 2013, 03:58

Monkey Forest of Ubud
Die erste Woche unseres Urlaubs ist um und es wird Zeit für einen kleinen Reisebericht. Unsere erste Station war Ubud,  ca. 1 Stunde nördlich vom Flughafen. Nach der Landung und den langen Schlangen bei der Visumvergabe (wir hatten extra noch am Frankfurter Flughafen Dollar abgehoben,  man hätte aber problemlos auch in Euro zahlen können) mussten wir uns also ein Taxi besorgen. Es gibt einen offiziellen Taxistand,  der laut den Reiseführern feste Preise hat. Dort sagte man uns aber deutlich höhere,  sodass es gleich mit Verhandlungen losging. Wir sind dann gemeinsam mit 2 anderen aus unserem Flugzeug gefahren, haben insgesamt 40 Dollar gezahlt und waren gegen halb 7 abends endlich im Hotel. Begleitet von einem Froschkonzert aus dem angrenzenden Reisfeld ging es auch direkt ins Bett zum Schlafen oder eben lauschen 😉
Da unser Hotel etwas außerhalb des Zentrums von Ubud lag, gab’s einen kostenlosen Shuttleservice, mit dem wir am nächsten Morgen in den Affenwald gefahren sind. Der Wald beherbergt,  wie der Name schon sagt, hunderte Affen, die man füttern kann,  die gern auf den Touristen rumklettern und noch lieber versuchen etwas zu klauen. Obwohl in jedem Reiseführer davor gewarnt wird, dass man möglichst nichts in Außentaschen aufbewahren, keine Sonnenbrillen aufsetzen soll etc. begegnete uns doch ein Affe mit einer Speicherkarte im Maul,  verfolgt von den Besitzern.  Und nein, sie hatten kein Glück,  die Karte war weg.
Reisbauer auf Bali
Die Monkey Forest Road ging es dann gen Norden zurück Richtung Zentrum und Hotel. In Ubud leben viele Künstler,  sodass man immer wieder an Galerien vorbeikommt und auch an hübschen Läden,  die nicht nur das übliche Tourizeug anbieten. Auf dem Markt haben wir dann noch 2 Sarongs und Tempelschals gekauft, da man Tempel nur damit bekleidet betreten darf. Man kann sich an den Tempeln aber auch immer welche ausleihen. Zurück im Hotel ging es zur Abkühlung in den Pool und abends in einen sehr hübschen kleinen Warung zum Essen.
Bedugul
Da ich gesundheitlich noch etwas angeschlagen war, war der nächste Tag etwas ruhiger,  wir waren kurz im Zentrum um 2 Touren zu buchen und sonst im Hotel relaxen. Am dritten Tag ging es morgens um 9 auf die Volcano Tour. Vor dem Vulkan kamen aber diverse Tempel wie der Elephant Cave Tempel,  Gunung Kawi und der Holy Spring Tempel,  in dem gerade eine große Zeremonie stattfand. Vor jedem Tempel waren natürlich unzählige Stände, an denen man Sarongs erstehen konnte. Wer nun gedacht hat, dass man, wenn man bereits einen trägt, vor den Verkäufern sicher ist, irrt. Wir wurden einfach mit „Sarong, one more?“ begrüßt.
Mount Batur
Danach ging es zum Vulkan Mount Batur, der zuletzt in den 60er Jahren ausgebrochen ist, und dann zu einer kleinen Kaffeeplantage,  wo uns verschiedene Pflanzen gezeigt wurden und die Herstellung des teuren Kaffees, dessen Bohnen zunächst von dieser Wildkatze verdaut werden, den wir auch trinken durften.
Am nächsten Tag wollten wir eigentlich eine empfohlene Wanderung machen, haben aber dann doch umgedreht, da es zwischendurch so steil nach unten ging,  dass mir das einfach nichts war. So blieb Zeit für einen letzten Nachmittag am Pool, bevor es am nächsten Tag auf eine weitere Tour ging, die uns über Bedugul, mit seinem wunderschönen Bergsee und einem kleinen Tempel im Wasser, sowie Lovina nach Munduk führte. Wir hatten beim Buchen vereinbart,  dass wir unser Gepäck mitnehmen und dann in Munduk bleiben.

 
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