Melaka und Kota Bharu
Nun bin ich schon bei Station 3 meiner Reise in Kota Bharu, aber erst noch kurz was zu Melaka. Melaka war schon im 15. Jahrhundert eine wichtige Hafenstadt und war mal unter portugiesischer, hollaendischer oder britischer Herrschaft. Alle haben ihre Spuren hinterlassen und so gibt es eine kleine Windmuehle, ein Stadthyus, diverse christliche Kirchen oder die Uberreste davon und alles in allem wirkt alles ziemlich kitschig. Ansonsten wird die Kueche Melakas sehr gelobt und ich war auch in einem typischen Restaurant, aber es faellt mir irgendwie schwer, zwischen den verschiedenen asiatischen bzw. sogar malaiischen Richtungen zu unterscheiden. Aber es hat geschmeckt
Von Melaka musste ich dann wieder zurueck nach KL, um von dort nach Kota Bharu zu fliegen. Entgegen der Infos aus dem WWW gibt es doch Busse direkt zum Low Cost Carrier Terminal, allerdings nur 4 pro Tag und die Zeiten passten einfach nicht und so musste ich erst wieder in die Stadt (vorbei am Flughafen) um dann zurueck zum Flughafen zu fahren. Zeitlich hat aber alles gut geklappt und so bin ich seit gestern in Kota Bharu. Gestern Abend hatte ich zu nicht mehr viel Lust und so war ich nur noch was essen. Ich war diesmal ganz mutig und bin auf den Night Food Market gegangen und habe mich dort einfach von dem, was die Einheimischen gegessen haben, leiten lassen. Das Ergebnis sehr ihr auf dem Bild.
Heute morgen bin ich dann mit einem Japaner (@Franzi: er kommt aus Chiba) aus meinem Dorm (6 Betten, aber nur 3 belegt) losgezogen. Er ist schon ein paar Tage hier und so musste ich mich mal gar nicht kuemmern, sondern bin einfach ein bissl mit ihm durch die Stadt gegangen. Mittags waren wir in einem chinesischen Restaurant, in dem auch wirklich nur Chinesen waren (in Kota Bharu sind 95% der Einwohner muslimische Malayen). Man hat sich dort einfach von einem Buffet genommen, sein Geschirr am Ende selbst gespuelt (hat aber dann doch irgendjemand fuer uns gemacht) und am Ende eine Spende in einen Kasten gesteckt. Wir haben uns ein bissl mit einem alten Chinesen unterhalten, der wohl zur Zeit der japanischen Besetzung hier zur Schule gegangen ist und meinte, er musste immer irgendein Lied singen. Nach einiger Zeit haben der Chinese und Akido sich darauf geeinigt, dass es wohl die japanische Nationalhymne war. Die beiden haben dann noch Kanji-Zeichen gezeichnet und sich offensichtlich ueber die unterschiedliche Bedeutung gewundert. Ich bin dann irgendwann ausgestiegen
So, morgen geht’s endlich an den Strand. Zum Glueck geht es recht zeitig hier los, so dass ich schon mittags auf den Inseln sein werde. Es soll naemlich zurzeit sehr schwierig sein, eine Unterkunft zu finden, weil alles voll ist. Ich bin einfach mal zuversichtlich.
