Eigentlich ist der Titel etwas irrefuehrend, weil ich in Washington selbst noch gar nicht richtig war. Doreen, Andreas und Johannes wohnen in Bethesda, was aber durch die Metro an Washington angebunden ist. Angekommen bin ich Donnerstag aber schon in der City und dann ging’s mit der Metro bis zum NIH, wo ich von Andreas und Johannes abgeholt wurde.
Freitag ging es nach knapp einer Woche Grossstadt mal in die Natur. Waehrend Johannes einen Kindergartenausflug gemacht hat und Doreen arbeiten musste, sind Andreas und ich zum Nationalpark Great Falls gefahren. Andreas wurde schon am Parkplatz etwas skeptisch, typischerweise ist das Visitor Center nur wenige Schritte vom Parkplatz entfernt, wir mussten fast 200 Meter weit laufen! Den Aussichtspunkt mit Blick auf die Wasserfaelle erreichte man dann aber sehr schnell und ohne Probleme. Da wir aber nicht eine halbe Stunde gefahren waren, um dann 10 Minuten im Park zu sein, haben wir uns fuer den Billy Goat Trail entschieden, immer noch davon ausgehend, dass wir in den USA sind. Uns wurde allerdings recht schnell klar, dass dieser Trail den Durchschnittsamerikaner sicher heillos ueberfordert haette. Blaue Striche wiesen uns den Weg ueber die grossen Steine entlang des Potomacs und es war eine ganz schoene Kletterei, die bei den Temperaturen echt anstrengend war. Nach dem Trip hatten wir uns einen Ausflug in die naechste Mall verdient
Den heutigen Vormittag haben wir im Washington Zoo verbracht. Johannes und ich sind beide grosse Fans vom grossen Panda und wir hatten Glueck. Grad als wir kamen, wurden frische Bambusaeste in sein Gehege geworfen und so nahm er gemuetlich Platz fuer sein zweites Fruehstueck.
