Fotos von Washington

Filed under: Bilder,USA — Uli am 21. September 2010, 23:36

Die ersten Tage in Washington

Filed under: Bilder,USA — Uli am 19. September 2010, 20:43

Eigentlich ist der Titel etwas irrefuehrend, weil ich in Washington selbst noch gar nicht richtig war. Doreen, Andreas und Johannes wohnen in Bethesda, was aber durch die Metro an Washington angebunden ist. Angekommen bin ich Donnerstag aber schon in der City und dann ging’s mit der Metro bis zum NIH, wo ich von Andreas und Johannes abgeholt wurde.
Freitag ging es nach knapp einer Woche Grossstadt mal in die Natur. Waehrend Johannes einen Kindergartenausflug gemacht hat und Doreen arbeiten musste, sind Andreas und ich zum Nationalpark Great Falls gefahren. Andreas wurde schon am Parkplatz etwas skeptisch, typischerweise ist das Visitor Center nur wenige Schritte vom Parkplatz entfernt, wir mussten fast 200 Meter weit laufen! Den Aussichtspunkt mit Blick auf die Wasserfaelle erreichte man dann aber sehr schnell und ohne Probleme. Da wir aber nicht eine halbe Stunde gefahren waren, um dann 10 Minuten im Park zu sein, haben wir uns fuer den Billy Goat Trail entschieden, immer noch davon ausgehend, dass wir in den USA sind. Uns wurde allerdings recht schnell klar, dass dieser Trail den Durchschnittsamerikaner sicher heillos ueberfordert haette. Blaue Striche wiesen uns den Weg ueber die grossen Steine entlang des Potomacs und es war eine ganz schoene Kletterei, die bei den Temperaturen echt anstrengend war. Nach dem Trip hatten wir uns einen Ausflug in die naechste Mall verdient ;-) und waren noch etwas shoppen und ich hab doch tatsaechlich innerhalb kuerzester Zeit eine neue Jeans gefunden.

Den heutigen Vormittag haben wir im Washington Zoo verbracht. Johannes und ich sind beide grosse Fans vom grossen Panda und wir hatten Glueck. Grad als wir kamen, wurden frische Bambusaeste in sein Gehege geworfen und so nahm er gemuetlich Platz fuer sein zweites Fruehstueck.

New York und Philadelphia

Filed under: Bilder,USA — Uli am 16. September 2010, 00:15

2 Tage NYC und 1 1/2 Tage Philly liegen schon wieder hinter mir und morgen geht’s zu Familie Thor nach Washington.
Obwohl der 1. Tag recht verregnet war, haben wir es geschafft von der 57. Straße bis runter zum Battery Park, also zum Südende von Manhattan zu laufen, entsprechend fühlten sich meine Beine den nächsten Tag an. Auf dem Weg haben wir gefühlt jedes freie WiFi ausprobiert, tja so ist das wenn 5 Informatiker ihre Smartphones dabei haben ;-) Je weiter wir nach Süden kamen, desto bekannter war mir alles. Mensch, es ist schon wieder 5 Jahre her, dass ich Gunnar und Juliane dort besucht habe.


Am Montag haben wir dann doch ab und an die U-Bahn bemüht, sind bei schönstem Wetter mit der Staten Island Ferry an der Freiheitsstatue vorbei geschippert und dann nach Brooklyn gefahren und von dort über die Brooklyn Bridge zurück nach Manhattan gelaufen. Abends gab’s noch lecker Essen beim Venezuelaner und Pacman am Spielautomaten. Der Abschied aus NYC fiel wirklich schwer ;-)
Gestern ging es dann mit dem Bus nach Philadelphia, natürlich mit free WiFi *g*. Hier ist alles etwas kleiner und ruhiger als im Big Apple. Ich hab mir noch die Independence Hall angeschaut, in der die Unabhängigkeitserklärung erarbeitet wurde, die Liberty Bell und hab mich essenstechnisch dann mal einem anderen Urlaub gewidmet: ich war in einem burmesischen Restaurant. Die Karte enthielt noch ein paar Fotos von wohlbekannten Sehenswürdigkeiten, auch schon wieder 4 Jahre her..
Nach 3 sehr kurzen Nächten in NYC ging’s dann zeitig ins Bett und für einen Dorm mit 14 Doppelstockbetten war es erstaunlich ruhig.

Perhentian Islands und Taman Negara

Filed under: Bilder,Malaysia — Uli am 12. September 2009, 19:12

Der Vollständigkeit halber möchte ich doch mal noch von den anderen beiden Stationen meines Malaysia-Urlaubs berichten.


Von Kota Bharu ging es morgens um 8 Richtung Kuala Besut, von wo aus die Boote zu den Perhentian Islands starten. Wie die meisten in unserem Boot habe ich mich auf der kleineren der beiden Inseln – Kuala Perhentian Kecil – absetzen lassen. Ich wusste bereits vorher von anderen, dass es schwierig sein würde, eine Unterkunft zu finden. Allerdings hieß es, dass man eine Chance hätte, wenn man schon vormittags ankommt. Dem war leider nicht so und ich hatte wirklich “Glück”, dass ich zumindest noch ein Dorm-Bett gefunden hab. Eigentlich wollte ich mir aber dort ein schöneres Zimmer gönnen. Leider war es auch nicht möglich für die folgende Nacht schon was zu reservieren, weil die Rezeptionisten nie wussten, wer wann auschecken würde. Ein wirklich sehr eigenartiges System, was sicher nicht nur für die Besuchern sondern auch für die Mitarbeitern blöd ist. Ich hatte dann aber doch noch irgendwie Glück und hab mir dann den Rest der Zeit ein sehr schönes Zimmer mit einem Holländer, den ich noch in Kota Bharu kennengelernt hatte, geteilt. Das Highlight auf den Perhentians war für mich das Schnorcheln. Ich war vorher noch nie Schorcheln und ich bezweifle, dass ich je wieder so gute Bedingungen vorfinden werde. Das Wasser ist wirklich kristallklar und man kann mehre Meter tief schauen. Auf der Schnorcheltour haben wir insgesamt 5 verschiedenen Stellen angefahren und dort zahlreiche Fische, Korallen, kleine Haie, großes Meeresschildkröten und Nemo gesehen. Die Meeresschildkröten waren am beeidruckendsten. Sie sitzen ca. in 7 Meter Tiefe auf dem Meeresgrund und essen dort, nach ca. 10 bis 15 Minuten müssen sie dann an die Wasseroberfläche zum Luft holen und dann wirken diese großen Tiere wirklich graziös, wenn sie durchs Wasser gleiten.

Von den Perhentians ging es dann nach Taman Negara, dem ältesten Regenwald der Welt. Leider war auch dort die Zimmersituation nicht besonders gut, aber ich hab was gefunden. Am ersten Tag bin ich auf eigene Faust zuerst zum Canopy Walk und dann noch ein Stück in den Regenwald gewandert. Für die nächsten beiden Tage habe ich dann eine Tour gebucht. Mit dem Boot ging es zunächst ca. 25 km den Fluss hinauf und dann ging es zu Fuß weiter. An den beiden Tagen sind wir jeweils ca. 7km gelaufen und haben in einer riesengroßen Höhle übernachtet, die manchmal auch Elefanten als Nachtlager dient. Zwischendurch haben wir auch andere Höhlen besucht, u.a. eine mit tausenden von Fledermäusen. Ansonsten gab’s außer ein paar Schlangen und jeder Menge Leeches (eine Vokabel, die ich aus dem Englischunterricht nicht kannte, die dort aber sehr hilfreich ist: Blutegel) allerdings keine größeren Tiere zu sehen. Dass wir keinen Tigern begegnet sind, war mir allerdings ganz lieb. Auf der Rückfahrt mit dem Boot, haben wir am Ufer dann immerhin noch ein paar Affen gesehen. Die Tour war wirklich sehr schön, am faszinierendsten fand ich die Geräusche. Der Regenwald scheint nie zu schlafen, die ganze Zeit zirpt und zwischert es. Aber es war auch super anstrengend. Bei der Hitze und Luftfeuchtigkeit ist das Wandern über Stock und Stein mit Gepäck wirklich hart gewesen. Zum Glück konnte ich mich aber am Ende der Reise noch 2 Tage im BackHome in KL erholen.

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