Nachtrag Malaysia

Filed under: Bilder,Malaysia — Uli am 12. August 2012, 18:17

Auch wenn es schon echt lange her ist, möchte ich kurz noch den Rest des Urlaubs letztes Jahr schildern. Vielleicht auch, weil ich grad den nächsten recherchiere und dabei auch gern mal auf Blogs zurückgreife.
Wasserfall in Poring
Von Kota Kinabalu ging es mit dem Kleinbus weiter. Ziel war Poring mit seinen heißen Quellen. Dazu war ein Wechsel in ein Taxi in Ranau notwendig. Unterwegs kommt man am Mt. Kinabalu vorbei, schon beeindruckend, aber die Entscheidung ihn nicht zu besteigen, war sicher richtig. Wir waren einfach nicht dafür ausgerüstet, von der Kondition rede ich jetzt mal nicht 😉

Untergekommen sind wir in dem lustigen Hostel Round Inn, wo alles irgendwie rund ist, bisschen wie bei den Hobbits. Die Attraktion des Ortes sind die von Japanern angelegten Bäder, die ihr Wasser aus heißen Quellen bekommen. Man kann sich ein Bassin füllen und darin baden oder einfach nur die Füße baumeln lassen. Hinter den Quellen geht es in die Berge. Wir haben uns zum Wasserfall aufgemacht. Während die Wegangaben bislang immer eher sehr großzügig bemessen waren, hat es diesmal wesentlich länger gedauert und war ziemlich anstrengend, noch dazu, weil es zwischenzeitlich stark geregnet hat und der Weg damit ziemlich glitschig wurde. Der Wasserfall selbst war aber wirklich schön.

Die nächste Station war Sandakan, ein kleines Städtchen am Meer mit ein paar netten Restaurants direkt am Wasser. Ansonsten gibt es in der Stadt nicht soo viel zu sehen. Wir waren allerdings in einer ganz hübschen Kirche, die einen glauben ließ, man sei in England.

Per Mail hatten wir uns für eine 3D2N Dschungeltour von Uncle Tan angemeldet. Von Sandakan ging es also mit dem Bus nach Sepilok, wo ein Hostel von Uncle Tan ist. Von dort fuhr unsere Gruppe bestehend aus 2 Holländern, 2 Irinnen, 1 Engländer und 2 Chinesen inkl. deren 5 jährigen Sohn mit einem Van zum Kinabatangan River. Am Fluss angekommen stiegen wir in 2 Boote um und traten die Fahrt zum Camp an. Unterwegs gab es schon die ersten Tiere zu sehen, Makaken, Warane und Nashornvögel.

Das Camp befindet sich direkt am Fluss, besteht aus einzelnen offenen Hütten mit Matratzen und Moskitonetzen. Die Hütten sind durch Plankenwege verbunden. Ab und an wird es von Makaken oder auch anderen Tieren besucht, sodass man alle Lebensmittel in Eimern verstauen muss, um die Tiere nicht unnötig anzulocken. Auch die Taschen sollten zu sein, weil die Affen sonst klauen.

In den drei Tagen haben wir verschiedene Ausflüge mit dem Boot gemacht. Einmal abends im Dunkeln mit starken Scheinwerfern. Es war faszinierend, wie die Guides die Tiere entdeckt haben. Auch früh morgens ging es zweimal raus. Um diese Zeit ist es noch nicht so heiß und die Tiere kommen zum Fluss, um zu trinken. Wir hatten auch tatsächlich das Glück, Orang Utans, Nasenaffen und sogar ein ziemlich großes Krokodil zu sehen.
Krokodil am Kinabatangan River
Eine solche Tour zu machen ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert, die Tiere mal in ihrem Lebensraum zu sehen, ist schon was anderes.

Aus dem Dschungel ging es dann zurück nach Sepilok, wo wir noch eine Nacht in Uncle Tans Hostel verbrachten bevor es per Flugzeug nach Kuala Lumpur ging.

In KL haben wir – nach dem ich das letzte Mal in China Town gewohnt habe – diesmal in Bukit Bintang im wirklich schönen Rainforest Bed and Breakfast gewohnt. Die letzten Tage haben wir mit Sightseeing und Shopping verbracht und natürlich war auch wieder ein Besuch der Sky Bar im Traders Hotel dran.

Kota Kinabalu

Filed under: Malaysia — Uli am 24. Oktober 2011, 10:45

Am Samstag ging es dann mit dem Flugzeug zurück nach Kota Kinabalu. Den gestrigen Tag sind wir einfach etwas durch die Stadt gezogen. Heute ging es zu zwei der vorgelagerten Inseln: Mamuntik und Sapi. Am Hafen hatten wir uns Schnorchelsets ausgeliehen. Die Unterwasserwelt ist sicher nicht mit der der Perhantians zu vergleichen, wir haben aber schon einige sehr hübsche Fische gesehen und ansonsten faul am Strand gelegen.

Taman Negara Gunung Mulu

Filed under: Malaysia — Uli am 24. Oktober 2011, 09:35

Echse
Von Kuching ging es mit dem Schnellboot zunaechst nach Sibu (eine Stadt in der man sich nicht aufhalten muss) und dann mit dem Bus über Nacht nach Miri. Gegen 9 waren wir in der City und haben ein Hostel gesucht. Um die Zeit war da noch kein CheckIn und auch die Besitzerin noch nicht da, sodass wir im WWW nach Fluegen nach Mulu schauten und ueberlegten, ob wir nicht noch am selben Tag fliegen koennen. Das musste man allerdings in einem Reisebuero buchen.

Also sind wir wieder los, nicht ohne uns vorher noch zu erkundigen, ob es noch freie Betten gibt, da es in Kuching hieß, es wäre recht voll. Die Dame im Reisebüro hat dann nach langem Suchen auch Flüge zu den Preisen gefunden, wie ich sie vorher im Netz recherchiert hatte. Also ging es noch am selben Tag nach Mulu und dann sollte es am Samstag von dort nach Kota Kinabalu gehen. Wir haben nochmal im Hostel Bescheid gegeben, dass wir kommen, sodass man uns auch am Flughafen erwartete.

Das Hostel bestand aus einem großen Raum mit 24 Betten, wovon anfangs gut die Hälfte belegt waren, später waren wir aber manchmal auch nur zu dritt. Voll war es nämlich keineswegs, wir hätten auch im Hostel im Park locker Platz gefunden, was laut anderen Reisenden wohl auch empfehlenswerter gewesen wäre.

Im Park Headquarter haben wir für den nächsten Tag den Canopy Sky Walk gebucht. 8:30 sollte es losgehen und dann über insgesamt 500m Hängebrücken durch die Baumwipfel in bis zu knapp 30m Höhe.
Einzig unsere Mägen sagten etwas anderes, sodass wir den ersten Tag im Bett und anderswo verbrachten. Zum Glück war es schnell wieder vorbei, wir rätseln noch welches Essen es war, da es für die Standardunpässlichkeit bei derartigen Reisen doch zu gleichzeitig kam.

Am Mittwoch sind wir dann auf eigene Faust zu ein paar kleinen Wasserfällen und haben abends eine geführte Nachtwanderung mitgemacht. Donnerstag morgens war der verschobene Canopy Sky Walk dran. Auch ohne Höhenangst nicht ganz ohne, fand zumindest ich, aber auf alle Fälle sehr interessant. 14 Uhr ging es dann zum Lang und zum Deer Cave. Ersteres ist eine sehr eindrucksvolle Tropfsteinhöhle, die noch dazu sehr schön beleuchtet ist.

Das Deer Cave gilt als die längste Höhlenpassage der Welt und war auch wirklich gigantisch.. in allem auch im Geruch, der auf die unzähligen Fledermäuse zurückzuführen ist, die an der Decke hängen und sich erleichtern. Vor den Höhlen ist auch eine Beobachtungsstelle, von der man sehen kann wie jeden Abend zwischen 4 und 6 Uhr Tausende Fledermäuse in Schwärmen die Höhlen verlassen.

Am Freitag ging es dann noch zum Cave of the Wind und zum Clearwater Cave. Wir hatten uns entschieden hin zu laufen statt wie alle anderen Boot zu fahren, waren dann aber sehr froh, dass rückzu im Boot noch Platz für uns war. Zum Einen, weil die Bootsfahrt sehr schön ist und zum Anderen, weil der Weg sehr anstrengend ist. Insgesamt sind wir locker 1000 Stufen hoch und da es feucht war, musste man auch höllisch aufpassen, dass man runterzu nicht versehentlich sehr viele auf einmal nimmt.

Kuching – Katze

Filed under: Bilder,Malaysia — Uli am 15. Oktober 2011, 13:41

Orang Utan auf dem Weg zur Fuetterung

Von Singapur ging es nach Kuching, was Katze bedeutet. Um die Namensgebung ranken sich einige Geschichten, es gibt auf alle Fälle mehrere Katzendenkmäler und Gullideckel mit Katzen. Wir haben ein sehr schönes Hostel namens Lodge 121 gefunden, absolut empfehlenswert, mit sehr hilfreichen Angestellten.
Am ersten Tag haben wir uns ein wenig die Stadt angeschaut und das Fort auf der anderen Flussseite. Heute war Kajak angesagt. Zur Tour gehörte noch ein Besuch bei den Orang Utans und in einem Longhouse, den traditionellen Häusern der Ibans, einem indigenen Stamm. Mit den Kajaks ging es dann ca. 3h flussabwärts, eine sehr schöne Tour durch den Regenwald.
Ein weiteres Highlight war das Abendessen. Sowohl gestern als auch heute waren wir auf einem Seafood Market. Der „Top Spot“ befindet sich auf der obersten Etage eines Parkhauses und funktioniert wie die anderen Märkte. In der Mitte sind die Tische und rundrum die Stände, an denen man sich sein Essen aussuchen kann. Gestern gab es Red Snapper und Langusten, heute Hummer und Coral Trout, jeweils mit Gemüse und Reis für unter 15 Euro für uns beide. Und es war einfach nur lecker :-)

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