Tausche Büroklammer gegen Eigenheim

Filed under: Allgemein,Peru — Uli am 18. Juli 2006, 12:21

Gestern Nachmittag lief im Fernsehen ein kurzer Bericht über Kyle MacDonald. Eigentlich hatte ich nur mit halben Ohr hingehört, war aber doch aufmerksam geworden und so nutzte ich die Weiten des WWW um einer Ahnung nachzugehen.
Kyle hatte letzen Juli entschieden, dass er seine rote Büroklammer innerhalb eines Jahres in ein Eigenheim eintauschen will und so eröffnete er via Internettauschbörse sein Projekt. Die Büroklammer tauschte er in einen fischförmigen Stift, den er wiederum gegen einen handbemalten Türgriff eintauschte. Weiter ging es über einen Griller, einen 1000-Watt-Generator, ein Party-Paket mit Bierfass, ein Skidoo, einen Kurzurlaub,… (TP) zu einer Rolle in einer Filmproduktion, für die ihm der Bürgermeister des kanadischen Ortes Kipling schließlich ein Haus anbot, inkl. lebenslanger Ehrenbürgerschaft.
Nun war ich aber nicht aufmerksam geworden, weil ich das Projekt nachmachen will, sondern weil mir Kyle irgendwie bekannt vorkam. Und tatsächlich, Kyle und seine Freundin waren letztes Jahr mit mir auf der Tour über den Titicaca-See. Zufälle gibt’s :-)

La oasis Huacachina

Filed under: Bilder,Länder,Peru,Sprache — Uli am 16. Mai 2005, 21:39

La Oasis Huacachina
Los dias ultimos fui en Huacachina – una oasis peque?a cerca de Ica. La oasis está en medio de dunas grandes. Mi hostal tiene una piscina y un jardin bonito con tres papagayos. Ellos pueden decir „?Hola!“. El hostal organiza excursiones en „Sand-Buggies“. Durante el excursion hemos podido probar „Sandboarding“. Este es como „Snowboarding“, pero este es mas suave, mas seco y hace mas caliente que „Snowboarding“. Al final hemos visto un puesta des sol sobre las dunas.
Al dia siguiente nos hemos lenatado muy temprano, porque hemos querido ver la salida del sol. Hemos tenido que trepar a la duna. Este fue muy fatigoso. El tiempo restante descanso en el jardin, leo o nado en la piscina.
El miercoles voy a ir a Pisco y voy a visitar las Islas Ballestas. Entonces tengo que viajar a Lima y después a Alemania…

Amantani und Taquile

Filed under: Bilder,Länder,Peru — Uli am 12. Mai 2005, 21:48

Zimmer auf Amantani
Auf der Insel angekommen, wurden wir unseren Gastfamilien zugeteilt und dann begann der anstrengende Aufstieg zu unserem Haus. Der See selbst liegt auf 3800m und so wurde die Luft immer duenner. Die Haeuser sind einfache Lehmbauten und die Waende unseres Zimmer waren mit Zeitungen und Postern von Fussballmannschaften geschmueckt. Strom und fliessend Wasser gibt es auf dieser Insel nicht und so war diese Nacht fuer alle eine ganz neue Erfahrung. Die Hauptnahrungsmittel auf Amantani sind Kartoffeln und Eier und daraus bestand auch im Wesentlichen unser Mittagessen, was aber sehr lecker war. Danach haben wir den hoechsten Punkt der Insel erklommen, die Ruinen des Tempels von Pachatata (Vater Erde) auf 4100m. Auf dem Weg dorthin konnten wir einen schoenen Sonnenuntergang beobachten und auf dem Rueckweg dann einen unglaublichen Sternenhimmel bewundern.
Taquile
Nach einer angenehmen Nacht, ich dachte es wuerde kaelter werden, sind wir dann am naechsten Morgen Richtung Taquile aufgebrochen. Diese Insel ist ein wenig touristischer, aber fliessend Wasser gibt es dort auch nicht. Unser Guide hat uns waehrend des Aufenthalts in die Traditionen der Insel eingefuehrt. 90% der Inselbewohner sind Katholiken. Allerdings ist der katholische Glaube in Peru sehr stark mit dem Glauben der Inkas vermischt und so gelten nach wie vor die Regeln von damals. Eine davon lautet „nicht faul sein“ und so stricken die Maenner(!) der Insel eigentlich ununterbrochen. Ausserdem kann man an der Farbe der Muetzen der Maenner bzw. Roecke der Frauen sehen, ob die Leute verheiratet oder noch zu haben sind. Hochzeiten finden immer am 3.Mai statt und dann ist eine ganze Woche Fiesta.

Sprachgewirr

Filed under: Länder,Peru,Sprache — Uli am 12. Mai 2005, 02:08

Ach wie gern haette ich vor der Zerstoerung des Turms zu Babel gelebt…
Nachdem ich ja nun die zwei Wochen Spanischkurs hinter mir habe und auch inzwischen ganz gut klar komme, rede ich aber mit den anderen Touristen eher Englisch. Und dann ist da ja noch meine Muttersprache. Das Ergbnis ist, dass ich inzwischen alle drei Sprachen mixe, sowohl beim Reden, beim Denken und manchmal sogar im Traum. Ist schon ziemlich chaotisch. Mitten im Satz faellt mir dann eben das spanische Wort statt des englischen ein.

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