Puno am Titicacasee
Am Samstag hat nun der eigentliche Reiseteil meines Besuchs in Peru begonnen. Bisher war ja alles von Deutschland aus organisiert, aber nun musste ich mich vor Ort um alles kuemmern. Mittags bin ich mit einem Bus nach Puno am Titicacasee aufgebrochen, dem hoechsten schiffbaren See der Welt.
Die Busfahrt ist wie alles hier anders als bei uns. Immer wieder werden unterwegs Passagiere aufgenommen und auch Verkaeufer, die von Eis ueber Tee bis hin zu Kartoffeln in Knoblauchsauce alles verkaufen. Zu meinem Glueck hat mein Nachbar davon Gebrauch gemacht und so durfte ich dann den Essensgeruch hautnah erleben.
Schon im Bus wird auch Werbung fuer Hostals gemacht. Ich hatte mich entschieden mit einem kanadischen Paerchen in eines dieser Hostals zu gehen, am Busbahnhof wurde uns dann aber gesagt, es waere voll (ein bekannter Trick). Wir haben uns dann also zu einem anderen schleppen lassen, was noch dazu guenstiger war und wirklich in Ordnung ist. Insgesamt waren wir dann zu sechst.
Der Typ hat uns dann auch einen Inseltrip schmackhaft gemacht und so ging es am naechsten Morgen zum Hafen, wo wir auf die Boote verteilt wurden und zunaechst zu den schwimmenden Inseln der Uros gefahren sind. Dieses Volk hat sich vor gut 500 Jahren auf den See zurueckgezogen, um Ruhe vor den Inkas zu haben. Sie bauen sich Inseln aus Schilf und leben dort auch, heute allerdings nur noch tagsueber fuer uns Touristen. Es dauert etwa ein Jahr eine solche Insel zu bauen, diese haelt dann aber auch ca. 50 Jahre. Danach ging es dann weiter zur Insel Amantani, auf der wir auch uebernachtet haben…
