Florida

Filed under: Bilder,USA — Uli am 16. Dezember 2012, 14:08

Unser Ford Mustang
Am 2. Dezember ging es früh halb 5 von unserem Hostal am Plaza San Blas zum Flughafen. Um diese Zeit hat der Taxifahrer die Strecke tatsächlich in 9 Minuten geschafft, sodass wir doch ziemlich früh dran waren. Gegen Mittag kamen wir in Miami an, wo wir nach langen Wegen durch den Flughafen und Anstehen bei der Immigration unseren Ford Mustang entgegengenommen habe.
Nach einem kurzen Abstecher in die Dadeland Mall ging es noch am Nachmittag bis nach Key West, wo wir im Spanish Gardens Motel unterkamen, ein richtiges klassisches Motel, mit einem Parkplatz genau vorm Zimmer. Glücklicherweise beginnt die Saison in Miami und auf den Keys erst Mitte Dezember, sodass man noch zu vernünftigen Preisen Zimmer findet, auch wenn wir uns nach Ecuador erstmal wieder umgewöhnen mussten. Am nächsten Tag haben wir die Stadt erkundet, waren am Haus von Ernest Hemingway, im Little White House, das Winter White House von Präsident Trueman, das auch später immer wieder Präsidenten beherbergt hat und haben auch einen Blick in die Bar geworfen, in der Hemingway mehr Zeit als in seinem Haus verbracht haben soll. Abends ging es dann zum Sonnenuntergang zum Mallory Square, das Erlebnis war leider etwas durch Wolken getrübt, aber danach gab es dafür noch sehr leckeres Seafood am Hafen.
Key West
Am nächsten Morgen sind wir wieder nach Norden gefahren, haben noch einen kleinen Badestopp in Marathon gemacht und sind in der Travelodge in Homestead abgestiegen. Von dort ging es morgens in die Everglades. Durch den Nationalpark sind wir bis nach Flamingo gefahren, wobei man immer wieder rechts und links der Straße anhalten und auf Plankenwegen kleine Rundgänge machen kann. Auf dem Rückweg kurz vor dem Parkausgang hatten wir dann endlich auch das Glück Alligatoren zu sehen.
Alligator in den Everglades
Am nächsten Tag ging es zum Shark Valley, wo wir uns Fahrräder ausgeliehen haben. Nach dem wir am vorigen Tag noch nach den Alligatoren suchen mussten, mussten wir nun aufpassen sie nicht zu überfahren bzw. unbeschadet an ihnen vorbei zu kommen. Allerdings schienen sie sich tatsächlich überhaupt nicht für Menschen zu interessieren, sondern genossen einfach die Sonne und von der gab es an diesem Tag sehr viel.
Nach der gut 26 km langen Fahrradtour traten wir den Rückweg nach Miami, genau genommen South Beach an. Unser Hotel lag am Ocean Drive und wir hatten Glück, einen Parkplatz zu bekommen, um schnell unser Gepäck aufs Zimmer zu bringen, bevor wir unser Auto wieder abgeben mussten. Die Abgabestation war direkt an der Lincoln Road, der Einkaufs- und Restaurantstraße von South Beach, die wir dann auch gleich zum shoppen und essen nutzten.
Oceand Drive, South Beach
Wie wir schnell mitbekamen, ist immer gerade irgendeine Happy Hour. Wer in South Beach irgendwo den vollen Preis bezahlt, hat was falsch gemacht. Den Cocktails am Ocean Drive für $25 konnten wir dann aber doch widerstehen. Die Bedienung war allerdings völlig fassungslos, da wir doch zwei zum Preis von einem bekommen hätten.. Die Cocktails waren zwar wirklich amerikanisch riesig, aber es war eben doch etwas viel des Guten. Am nächsten Tag haben wir zunächst einen Spaziergang durch das Art Deco Viertel gemacht und dann ging es an den Strand. Das Wasser hatte eine – sogar für mich – angenehme Temperatur und auch ohne Schirm hat man es gut am Strand ausgehalten.
Collins Avenue, South Beach
Am nächsten Tag ging abends 20 Uhr unser Rückflug und nachdem 5 Wochen alles super geklappt hatte, versprach der weniger unkompliziert zu werden, weil er bei der Buchung eigentlich noch auf 18:15 Uhr terminiert war. Die aus der Verschiebung resultierenden 40 Minuten Umsteigezeit in London waren unschaffbar. Zunächst aber mussten wir zum Flughafen. Komischerweise empfahl der Reiseführer lediglich Taxifahrten für über 30 Dollar, aber nach einer kleinen Internetrecherche tat sich doch ein Bus für $ 2,35 auf. Der Bus 150 fährt in einer Stunde von Süden nach Norden entlang der Washington Avenue durch South Beach und dann direkt zum Flughafen, wesentlich schneller wird ein Taxi auch nicht sein.
In London angekommen, hatten wir unseren Anschluss natürlich verpasst, wurden aber schon mit neuen Boardkarten und zwei 10-Pfund-Gutscheinen nach dem Aussteigen erwartet, da ich während des Flugs schon mit der Stewardess über unser Problem gesprochen hatte. Als wir dann zur Boardingzeit an unserem Gate warteten, wurde durchgesagt, dass es wegen Schnee in Tegel zu Verzögerungen kommen und man uns weiter informieren würde. Was auch tatsächlich geschah, man informierte uns, dass der Flug gestrichen wurde, da der Flughafen in Tegel gesperrt sei. Wir sollten nun unser Gepäck abholen und zu den Check-in-Schaltern gehen, um uns umbuchen zu lassen. Dort bekamen wir dann tatsächlich noch für den gleichen Tag Plätze in einer Lufthansa-Maschine, sodass wir das Terminal wechseln mussten, und zwei weitere 10-Pfund-Gutscheine. Und zum zweiten Mal ging es durch die tollen Sicherheitskontrollen, bei denen jedesmal andere Teile unseres gleichen Handgepäcks akribisch durchsucht wurden. Wie bereits befürchtet, wurde auch dieser Flug gestrichen, also wieder zum Schalter. Wir wurden nun auf einen BA-Flug für den nächsten Morgen gebucht und bekamen einen Hotelgutschein und durfte natürlich wieder unser Gepäck holen, was diesmal sehr lang dauerte. Im Hotel angekommen, gab es eine riesige Schlange von gestrandeten BA-Fluggästen, aber zumindest verpflegungstechnisch, schien das Hotel vorbereitet zu sein. Am nächsten Morgen wollten wir kaum glauben, dass das Flugzeug tatsächlich startete und waren gespannt auf den halben Meter Schnee in Berlin. Dass man wegen gerade mal ein paar Zentimetern den Flughafen geschlossen hatte, wussten wir ja noch nicht.

Fotos von Washington

Filed under: Bilder,USA — Uli am 21. September 2010, 23:36

Capitol
Kuppel der Rotunda
National Mall und Washington Monument
Washington Monument
White House
M Street in Georgetown

Die ersten Tage in Washington

Filed under: Bilder,USA — Uli am 19. September 2010, 20:43

Great Falls
Eigentlich ist der Titel etwas irrefuehrend, weil ich in Washington selbst noch gar nicht richtig war. Doreen, Andreas und Johannes wohnen in Bethesda, was aber durch die Metro an Washington angebunden ist. Angekommen bin ich Donnerstag aber schon in der City und dann ging’s mit der Metro bis zum NIH, wo ich von Andreas und Johannes abgeholt wurde.
Freitag ging es nach knapp einer Woche Grossstadt mal in die Natur. Waehrend Johannes einen Kindergartenausflug gemacht hat und Doreen arbeiten musste, sind Andreas und ich zum Nationalpark Great Falls gefahren. Andreas wurde schon am Parkplatz etwas skeptisch, typischerweise ist das Visitor Center nur wenige Schritte vom Parkplatz entfernt, wir mussten fast 200 Meter weit laufen! Den Aussichtspunkt mit Blick auf die Wasserfaelle erreichte man dann aber sehr schnell und ohne Probleme. Da wir aber nicht eine halbe Stunde gefahren waren, um dann 10 Minuten im Park zu sein, haben wir uns fuer den Billy Goat Trail entschieden, immer noch davon ausgehend, dass wir in den USA sind. Uns wurde allerdings recht schnell klar, dass dieser Trail den Durchschnittsamerikaner sicher heillos ueberfordert haette. Blaue Striche wiesen uns den Weg ueber die grossen Steine entlang des Potomacs und es war eine ganz schoene Kletterei, die bei den Temperaturen echt anstrengend war. Nach dem Trip hatten wir uns einen Ausflug in die naechste Mall verdient 😉 und waren noch etwas shoppen und ich hab doch tatsaechlich innerhalb kuerzester Zeit eine neue Jeans gefunden.
Panda im Washington Zoo 1
Den heutigen Vormittag haben wir im Washington Zoo verbracht. Johannes und ich sind beide grosse Fans vom grossen Panda und wir hatten Glueck. Grad als wir kamen, wurden frische Bambusaeste in sein Gehege geworfen und so nahm er gemuetlich Platz fuer sein zweites Fruehstueck.

New York und Philadelphia

Filed under: Bilder,USA — Uli am 16. September 2010, 00:15

2 Tage NYC und 1 1/2 Tage Philly liegen schon wieder hinter mir und morgen geht’s zu Familie Thor nach Washington.
Obwohl der 1. Tag recht verregnet war, haben wir es geschafft von der 57. Straße bis runter zum Battery Park, also zum Südende von Manhattan zu laufen, entsprechend fühlten sich meine Beine den nächsten Tag an. Auf dem Weg haben wir gefühlt jedes freie WiFi ausprobiert, tja so ist das wenn 5 Informatiker ihre Smartphones dabei haben 😉 Je weiter wir nach Süden kamen, desto bekannter war mir alles. Mensch, es ist schon wieder 5 Jahre her, dass ich Gunnar und Juliane dort besucht habe.
Sea Port
Am Montag haben wir dann doch ab und an die U-Bahn bemüht, sind bei schönstem Wetter mit der Staten Island Ferry an der Freiheitsstatue vorbei geschippert und dann nach Brooklyn gefahren und von dort über die Brooklyn Bridge zurück nach Manhattan gelaufen. Abends gab’s noch lecker Essen beim Venezuelaner und Pacman am Spielautomaten. Der Abschied aus NYC fiel wirklich schwer 😉
Gestern ging es dann mit dem Bus nach Philadelphia, natürlich mit free WiFi *g*. Hier ist alles etwas kleiner und ruhiger als im Big Apple. Ich hab mir noch die Independence Hall angeschaut, in der die Unabhängigkeitserklärung erarbeitet wurde, die Liberty Bell und hab mich essenstechnisch dann mal einem anderen Urlaub gewidmet: ich war in einem burmesischen Restaurant. Die Karte enthielt noch ein paar Fotos von wohlbekannten Sehenswürdigkeiten, auch schon wieder 4 Jahre her..
Nach 3 sehr kurzen Nächten in NYC ging’s dann zeitig ins Bett und für einen Dorm mit 14 Doppelstockbetten war es erstaunlich ruhig.

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