Abstecher nach Nicaragua

Filed under: Bilder,Costa Rica,Nicaragua — Uli am 10. November 2014, 22:53

Von La Fortuna ging es recht spontan für ein paar Tage nach Nicaragua. Viel zu früh standen wir 10 Autominuten von La Fortuna entfernt an einer Straßenkreuzung in El Tanque, an der uns kurz nach 7 Uhr ein Bus in Richtung Peñas Blancas aufnahm. Bis Upala war der Bus relativ leer und die Straße gut. Danach geht’s parallel zur Grenze ein ganzes Weilchen auf einer unbefestigten Straße entlang.  Man fährt durch herrlich duftende Orangenplantagen und wird ordentlich durchgeschüttelt.
Der Bus endet direkt vor dem Ausreisegebäude. Dort zahlt man zunächst an einem Automaten 7$ Ausreisegebühr, die man aber auch vorher bei einer Bank zahlen kann und sollte, da man am Automaten noch mal 5€ Kreditkartenauslandseinsatz zahlt, und bekommt dann am Schalter den wirklich wichtigen Ausreisestempel. Nun geht es weiter Richtung Nicaragua. Zurzeit erwartet einen dort ein Ebolakontrollzelt, wo mittels eines Lasers die Körpertemperatur bestimmt wird. Man wird zu seinem Reiseziel befragt und alles wird ordentlich in einem Buch notiert.
Chicken bus in Rivas
Nun kommt man zur eigentlichen Einreisestelle. Dort zahlt man zunächst 1$ für was genau auch immer, außerdem hängen dort viele Geldwechsler rum und Typen, die einem bei der Einreise behilflich sein wollen. Wie überall benötigt man ein kostenloses! Einreiseformular,  was uns zu einem Sonderpreis von nur einem Dollar für 2 Formulare angeboten wurde. Irgendwann hat der Typ resigniert und uns die Formulare so gegeben. Am Schalter zahlt man nochmal 12$ Einreisegebühr und nachdem der Beamte die Pässe auf 2 weitere Formulare übertragen hat, darf man nach Nicaragua einreisen.  Obwohl gar nicht so viel los war, hat die ganze Prozedur etwa 1,5 Stunden gedauert. Einen ATM der sowohl Cordoba als auch Dollar ausgibt, gibt es übrigens auch.  Nun galt es einen Bus zu finden. Noch direkt im Niemandsland stehen relativ teure Transnica- und Transtica-Busse. Wenn man aber weitergeht und direkt nach dem Grenzposten einen U-Turn nach links macht, kommt man zu den öffentlichen Bussen. Zunächst muss man noch an ein paar Taxifahrern vorbei,  die einem erklären,  dass der letzte Bus Richtung Rivas gerade weg ist. Etwa 100m weiter stehen dann aber die farbenfrohen Chicken-Busse. Unser Bus fuhr nach Managua, für etwa 1$ sind wir etwas außerhalb von Granada rausgelassen worden und von dort mit einem – in Asien würde man sagen – Tuktuk zu unserem Hotel gefahren.
Granada
Granada ist eine wunderschöne Kolonialstadt, die mich ein wenig an Kuba erinnerte. Nur der Nicaraguasee war etwas enttäuschend, da das ganze Ufer total verdreckt war. Wirklich schade.
Mit einem Chicken-Bus ging es dann gestern wieder Richtung Rivas. In Granada hieß es, zum Sonntag fahren keine Direktbusse, man müsste dann in Nandaime umsteigen. Irgendwann auf der Fahrt rief einer der Busangestellten hinten im Bus plötzlich „Rivas“, weil hinter uns der Bus Richtung Rivas kam. Durch Handzeichen wurde ihm bedeutet anzuhalten und so sind wir mit den anderen Fahrgästen, die nach Rivas wollten, auf der Straße schnell umgestiegen. In Rivas fuhr auch gerade der Bus Richtung San Juan del Sur los, sodass wir die Strecke von Granada bis San Juan del Sur trotz 2 Buswechseln in nur 2,5 Stunden geschafft haben. 12:30 ging es dann mit einer Art Pick-up vom Hostel Casa Oro zu unserem Hostel am Playa Marsella und ab in den Pazifik.
Playa Marsella
Der feinsandige Strand befindet sich in einer kleinen Bucht und ist quasi leer, nur Schatten sucht man vergeblich, sodass es uns dann heute relativ schnell wieder auf die Terrasse des Hostels zurückverschlagen hat, was aber auch herrlich entspannend war.

Von San José nach La Fortuna

Filed under: Costa Rica — Uli am 6. November 2014, 20:09

Unsere diesjährige große Reise führt uns nach Costa Rica. Letzten Samstag ging es von Frankfurt aus mit American Airlines über Dallas nach San José. Nach den langen Flügen haben wir uns für ein Taxi zu unserem Hotel entschieden,  was mit Taxameter etwa 22 Euro gekostet hat.
La catara de La Fortuna
Den ersten Tag haben wir mit einem Stadtbummel durch San José verbracht.  Zum Sonntag war es vergleichsweise ruhig auf den Straßen, aber besonders beeindruckend ist die Stadt leider nicht.
Montag früh ging es dann 8:40 Uhr mit einem Bus von Autotransportes San Carlos Richtung La Fortuna. Die Tickets hatten wir vorsichtshalber schon am Vortag gekauft, was in der Nebensaison allerdings nicht notwendig gewesen wäre. Der Bus startete halb leer, füllte sich aber mit der Zeit zusehends bis dann wie üblich wieder zahlreiche Passagiere in den Gängen standen. Gegen 13 Uhr waren wir dann in La Fortuna und haben uns ein Hostel gesucht.
Am nächsten Morgen gab es zunächst ein leckeres desayuno tipico im Rainforest Café,  bestehend aus Reis mit schwarzen Bohnen, Eiern, gebratener Banane, Tortillas und Sour Cream. Außerdem gibt es hier endlich wieder frische Fruchtsäfte – herrlich. Gestärkt sind wir zu Fuß zum Wasserfall aufgebrochen,  die meisten Touristen fahren die 4,5 km mit einem Taxi, die einzigen, die die Strecke noch zu der Zeit liefen, waren zwei Deutsche. Am Eingang zum Wasserfall bezahlt man 10$ und bekommt wie schon im Hostel ein Bändchen um den Arm geklebt. Das ist hier aus irgendeinem Grund fast überall so. Dann läuft man ca. 500 Stufen hinab und es folgt die obligatorische Fotosession vor/unter dem tosenden Wasserfall. Wer hätte es gedacht,  die 500 Stufen muss man nun natürlich wieder hinauf. Dabei kann man immer mal wieder Touristen beobachten, die an Stahlseilen über das Tal surren, auch eine sehr beliebte Attraktion hier.
Raupe
Dies und vor allem Raftingausflüge werden einem alle paar Meter in La Fortuna angeboten. Wir wollten aber gerne mit Kajaks auf einem Fluss fahren, was wiederum gar nicht so einfach war. Über Canoe Aventura haben wir dann aber für den Donnerstagmorgen doch eine Tour buchen können.  Die Agentur befindet sich etwas außerhalb auf dem Weg zum Vulkan Arenal. Dort haben wir auch unsere Tickets für die Paradise Hot Springs geholt, da eine Voranmeldung auch in der Nebensaison notwendig ist. Den Mittwochnachmittag haben wir dann (wieder ausgestattet mit einem Bändchen) in dem Thermalbad verbracht. Das Wasser wird durch den Vulkan geheizt und die Becken sind zwischen 27 und 52°C (was uns eindeutig zu heiß war) warm. Die erste Stunde waren wir die einzigen Gäste, später kamen dann noch 7 weitere, es ist eben Nebensaison. Der Besuch des Bades ist auch bei Regen – und gestern hat es quasi den ganzen Tag geregnet – empfehlenswert. Man relaxt gemütlich bei Badewannentemperatur und kann Kolibris beobachten,  wie sie aus den zahlreichen Blüten rundherum trinken. Nur der Blick auf den Vulkan blieb uns auch an diesem Tag wieder verwehrt, da er sich in den Wolken versteckt hat.
Heute früh wurden wir 7:30 Uhr zu unserem Kajak-Trip abgeholt. Nach 20 Minuten Fahrt waren wir bereits an der Einstiegsstelle und los ging es. Der Fluss Peñas Blancas hat im Augenblick relativ viel Wasser, nach ein paar kleineren Stromschnellen am Anfang kann man sich dann meist gemütlich treiben lassen. So kann man in Ruhe nach Tieren im und am Fluss Ausschau halten. Und wir wurden belohnt und sahen Brüllaffen und ein Zweifingerfaultier in den Bäumen, zahlreiche Vögel, Echsen und zwei Krokodile, eins davon ca. 3,5 bis 4 Meter lang.
Morgen früh werden wir Costa Rica zunächst den Rücken kehren und zu einem kurzen Abstecher nach Nicaragua starten.

Israel

Filed under: Bilder,Israel — Uli am 23. Oktober 2014, 10:27

Im Juni waren wir in Israel. Hier noch ein paar Fotos, mehr gibt es in der Galerie.

Al Aqsa Moschee
Safed bei Nacht
Haifa
Safed
Leuchtturm Old Jaffa
Tel Aviv

Gili Meno und Sanur

Filed under: Bilder,Indonesien — Uli am 23. September 2013, 08:46

Strand von Gili Meno
Die nächste Etappe unserer Reise war die kleine Insel Gili Meno. Sie ist die ruhigste der drei Gili-Inseln und bietet die besten Schnorchelmöglichkeiten. Da der September noch zur Saison zählt,  hatten wir von Bali aus, unseren Bungalow im Adeng Adeng vorgebucht und das war ganz gut, da doch einige Unterkünfte voll waren. Die Anlage war sehr hübsch und der Bungalow bot nun endlich das hier recht typische Freiluftbad, sodass man in der Sonne oder unter den Sternen duschen konnte.
Die Tage haben wir sehr entspannt an den verschiedenen Stränden verbracht,  im Norden, wo unser Hotel war, ist das Baden ohne Badeschuhe sehr schwierig,  da der Meeresboden aus abgestorbenen,  scharfkantigen Korallen besteht, dafür war es da zum Schnorcheln gut. Südlich des Hafens konnte man aber schön baden. Allerdings ist es überall zur Ebbe, die gegen Mittag einsetzte,  kaum noch möglich ins Wasser zu gelangen.

Wasserschildkröte
Am letzten Tag haben wir dann auch mal einen Schnorchelausflug mit einem Boot gemacht und mehrere Schildkröten gesehen.
Zurück nach Bali fuhren wir mit einem Schnellboot,  das knapp 2 Stunden für die Überfahrt bis Padang Bai brauchte, inkl. Stops in Gili Air und Lombok. Von dort ging es dann weiter mit einem Kleinbus nach Sanur, wo wir die letzten 5 Nächte auf Bali verbringen wollten. Da das Internet auf Gili Meno sehr langsam war und Recherche damit eher schwierig, hatten wir zunächst für 2 Nächte ein Hotel gebucht,  um ggf. noch mal umzuziehen.
Villa Bumi Ayu
Unser Glück,  das Hotel war tatsächlich nicht besonders,  dafür haben wir mit der Villa Bumi Ayu einen echten Glücksgriff getan. Die Villa liegt etwas versteckt hinter der Hauptstraße,  besteht aus 3 Zimmern,  einem kleinen Pool, einer offenen Gemeinschaftsküche und einem TV-Raum. Es gibt Fahrräder,  eine Waschmaschine,  alles zur freien Verfügung. Da wir 2 der 3 Nächte allein in der Villa waren (die Eigentümer wohnen woanders), hatten wir quasi 2 Tage einen Privatpool und die ganze Villa für uns.
Ulu Watu
Da fiel es fast schwer, noch mal einen Ausflug zu machen. Wir sind dann aber doch noch zum Uluwatu Tempel gefahren und haben uns dort den Sonnenuntergang und die beeindruckenden Wellen angeschaut, während andere Touristen mit einer Bande frecher Affen kämpfen mussten. Diesmal war die Sonnenbrille eines Touris die kurzzeitige Beute der pelzigen Diebesbande.
Sanur ist übrigens erheblich ruhiger und angenehmer als Seminyak, der Verkehr lässt sogar eine Fahhradfahrt zu und es gibt eher gemütliche Restaurants als laute Bars.

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